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Der letzte Tag

Am letzten Tag unserer Exkursion mussten wir unsere Stickstoffsättigung im Blut senken und konnten somit leider nicht mehr in das „kühle“ Nass abtauchen. So nutzten wir die letzten sonnigen Stunden in Ägypten indem wir eine Wüsten-Safari bei El Gouna machten. Um ca. 8 Uhr morgens ging es los. Manche von uns befanden sich buchstäblich in einem Rausch der Vorfreude auf die bevorstehenden Stunden in der Wüste. Eher dehydriert aber höchst motiviert wurden die Exkursionsteilnehmer/Innen in zwei Jeeps verfrachtet und mit H2O ausgestattet um der Hitze Widerstand zu leisten.
Nach ca. 2 Minuten war die Aufregung im vorderen Jeep vorbei da manche in einen Koma-ähnlichen Tiefschlaf verfielen. Dieser war erst 40 min. später wieder vorbei als wir unseren ersten Stopp in einem Canyon machten. Dort befand sich vor einigen Jahrtausenden noch ein blühendes Korallenriff. Als wir uns dann aufmachten um auf das Plateau des Canyons zu kraxeln konnten wir so manches Fossil aus Muschel- und Korallenresten im Gestein entdecken. Darauf folgten viele weitere kleine Stopps wo wir besonders schöne Bilder der Wüstenlandschaft mit Wüstenvegetation und Wüstenwolkenlosigkeit betrachten konnten :).
Der zweite längere Stopp führte uns in eine Oase, wo wir uns gleich auf die Suche nach dem Wasser begaben, das hier diese unerwartet vitale Flora aufrechterhält. Ein wenig enttäuscht von der kleinen Pfütze, die so gar nicht dem romantischen Idealbild eines Oasen-Gewässers entsprach, aber begeistert von dem grünen Leben fuhren wir weiter.
Einige Kilometer und kleinere Stopps später hielten wir letztlich an einer Ruine, welche aus vergangenen Römer-Zeiten stammte. Dort konnten wir uns an einem Brunnen ein wenig erfrischen der angeblich auch von den Römern gegraben wurde um Wasser für ihre Siedlung zu erschließen. Nach einem sehr langen, heißen (gefühlte 55°C) und spannenden Tag in der Wüste, machten wir uns in den Jeeps, mit einem todesmutigen ägyptischen Autolenker wieder auf den Heimweg nach Hurghada. Dort wurden dann die Koffer gepackt und mit Wehmut die Heimreise angetreten.
Eine spannende, lustige, gesellige und vor allem biologische Exkursion ging so ihrem Ende zu.
Ein Dankeschön an alle Teilnehmer/Innen und Organisatoren! 🙂

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